Die Notrufnummer "112" ist der direkte Draht zur Feuerwehr in allen Notlagen,
Hilfeersuchenüber soziale Netze oder Emailkontakt sind nicht der richtige Weg
(ots) -
In den letzten Tagen sind mehrfach Hilfeersuchen und
Schadenmeldungen über soziale Medien oder Email abgesetzt worden,
teilweise sogar über Dritte. Dieses Vorgehen scheint auf den ersten
Blick eine schnelle, bequeme und vor allem unverfängliche Art zu
sein, die Feuerwehr um Hilfe zu bitten, ist aber keinesfalls
zielführend. Selbstverständlich nutzt die Essener Feuerwehr Facebook
und Twitter in der täglichen Kommunikation, auch ein Email-Kontakt
via Homepage ist möglich. Aber: keiner der genannten Kanäle wird
ständig auf Funktionserhalt oder Eingang einer Meldung überwacht.
Nur der direkte telefonische Kontakt über die (europaweit gültige)
Notrufnummer 112 stellt sicher, dass wir unmittelbar Hilfe in einer
der Situation angepassten Art und Weise leisten können. Im Gespräch
stellt der Disponent der Leitstelle die erforderlichen Fragen und
kann sofort eine Alarmierung auslösen. Oder er entscheidet, dass der
Einsatz zwar notwendig ist, aber eine niedrigere Priorität bekommt.
So, wie es beispielweise bei der Sturmschadenbeseitigung in der
vergangenen Woche wegen der Vielzahl der Notrufe und Einsatzstellen
praktiziert werden musste. Übrigens können auch gehörlose Menschen
die 112 nutzen, indem sie ein Notfallfax an diese Nummer senden.
Niemand muss Sorge haben, dass ihm nach dem Absetzen eines Notrufes
ein Gebührenbescheid ins Haus flattert, es gibt also keinen Grund,
die "112" nicht zu wählen. Obendrein ist ein Notruf immer
gebührenfrei und funktioniert sogar ohne Guthaben bei der Nutzung
einer Prepaid-Karten. (MF)
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Essen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mike Filzen
Telefon: 0201 12-37014
Fax: 0201 12-37921
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Datum: 22.01.2018 - 11:46 Uhr
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Essen, 22.01.2018
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